Bereitstellung der Software für die Sozialgesetzgebung im Bereich der Asylbewerberleistungen

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Bereitstellung der Software für die Sozialgesetzgebung im Bereich der Asylbewerberleistungen
Sektor
Themenbereich Informationstechnologie
Staat Deutschland
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Bezirk/Kreis Kreis Steinfurt
Projektpartner (Institutionen) Alle kreisangehörigen Kommunen
Kontaktperson(en) Marcel Kockmann, Florian Dudek
Projektwebsite
Projektstart (Jahr) 2005
Rechts- und Organisationsform lose Kooperation
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 52° 9' 4.79" N, 7° 20' 49.16" E

Beschreibung

Der Kreis Steinfurt stellt allen kreisangehörigen Kommunen die Software für die Sozialgesetzgebung im Bereich Asylbewerberleistungen zur Verfügung. Die Software wird durch das jobcenter Kreis Steinfurt (Optionskommune) bereits für die Bearbeitung und Auszahlung der SGB II - Leistungen genutzt. Sämtliche kreisangehörige Kommunen nutzen die beim Kreis Steinfurt installierte Software für die Bearbeitung der Asylleistungen. Der Kreis Steinfurt zahlt über die Software sämtliche Asylleistungen an die Leistungsberechtigten aus. Darüber hinaus stellt der Kreis Steinfurt den kreisangehörigen Kommunen den First-Level-Support bei Fragen und Problemen mit der Software zur Verfügung.

Finanzierung

Der Kreis Steinfurt übernimmt die Kosten für die Beschaffung, Installation und Pflege der Software.

Aktueller Stand

Nach Übernahme der Option im Jahr 2005 hat der Kreis Steinfurt bereits die Software für einen Teil der kreisangehörigen Kommunen zur Verfügung gestellt. Über die Jahre haben sich immer mehr kreisangehörige Kommunen dem System angeschlossen. Im August 2012 hat sich auch die letzte kreisangehörige Kommune dazu entschieden, die Asylleistungen über die beim Kreis Steinfurt eingesetzte Software zu bearbeiten. Auch die im Jahr 2011 eingeführten Bildungs- und Teilhabeleistungen für Asylbewerber werden über die Software bearbeitet und zentral ausgezahlt.

Erzielte Effekte

Die kreisangehörigen Kommunen sparen die Kosten für eine dezentrale Beschaffung und Pflege der Software. Auch wird durch die Anbindung aller kreisangehörigen Kommunen eine einheitliche Rechtsanwendung im Bereich des Asylbewerberleistungsgesetzes gewährleistet. Das Know-How für die Administration der Sotfware muss nur ein mal beim Kreis Steinfurt bereitgestellt werden, wodurch bei den kreisangehörigen Kommunen erhebliche Personalressourcen eingespart werden. Durch die einheitliche Nutzung der Software bestehen unter den kreisangehörigen Kommunen bessere Vergleichsmöglichkeiten im Bereich der Asylleistungen.