Interkommunale Betriebsansiedlung: INKOBA Donau

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Interkommunale Betriebsansiedlung: INKOBA Donau
Sektor
Themenbereich Stadt- und Gemeindeentwicklung
Staat Österreich
Bundesland Oberösterreich
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Verbandsgemeinden: Hofkirchen, Hörbich, Lembach, Neustift, Nieder-kappel, Oberkappel, Pfarrkirchen, Putzleinsdorf; TMG und EUREGIO Regionalmanagement Mühlviertel begleiten den Prozess in beratender Funktion.
Kontaktperson(en) Rudolf Kehrer
Projektwebsite
Projektstart (Jahr) 2001
Rechts- und Organisationsform Gemeindeverband
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 48° 0' 10.61" N, 13° 14' 35.48" E

Beschreibung

Der Verband interkommunale Betriebsansiedlung (INKOBA) Donau-Ameisberg wurde auf Initiative der EUREGIO Mühlviertel und mit Unterstützung der OÖ. Technologie- und Marketinggm.b.H. von den Gemeinden Hofkirchen, Hörbich, Lembach, Neustift, Niederkappel, Oberkappel, Pfarrkirchen und Putzleinsdorf gegründet und stellt eine interkommunale Kooperation im Bereich Standortentwicklung und Betriebsansiedlung dar.

Finanzierung

Die acht Gemeinden teilen sich die Einnahmen und Ausgaben nach folgendem Schlüssel: Niederkappel: 20 Prozent (Standortgemeinde) Hofkirchen, Lembach, Neustift, Pfarrkirchen, Putzleinsdorf : je 12 Prozent; Hörbich, Oberkappel: je 10 Prozent Für den operativen Betrieb wurden von den Gemeinden € 10.000,- nach o.a. Aufteilungsschlüssel aufgebracht. Die Flächen des Gewerbegebiets wurden nicht angekauft sondern mittels Optionsverträgen zu einem attraktiven Preis von € 10,-/m² langfristig gesichert. Die Gesamtkosten für die Erschließung des Gewerbegebietes belaufen sich auf € 944.000,-. Rund 15 Prozent dieser Mittel kommen von der EU, 35 Prozent vom Land Oberösterreich. Die Kosten für die Erschließung werden abzüglich der o.a. Förderungen an die Unternehmen in der Höhe von 35 Prozent oder € 5,-/m² weiterverrechnet. Der Verband übernimmt 20 Prozent der Aufschließungskosten.


Aktueller Stand

  • Sicherung und Erschließung eines Betriebsbaugebiet im Ausmaß von 65.000m² in der Gemeinde Niederkappel
  • Erfolgter Verkauf von 27.000m² an ein lokales Unternehmen
  • Gründung eines Marketingausschusses mit regelmäßigen Sitzungen. Ziel ist die jährliche Erstellung und Umsetzung eines Marketing- und PR-Konzeptes. Beispiele bereits erfolgter Maßnahmen:
  • Folder Betriebsbaugebiet (anbei); gezielte persönliche Verteilung und Aussendung an TOP 200 Betriebe im Bezirk und über der Grenze
  • Werbetafel
  • Inserat
  • Regelmäßige Berichterstattung in den Medien der Verbandsgemeinden
  • Regelmäßige Berichterstattung in den Gemeinderäten der Verbandsgemeinden
  • Spatenstichfeier zur Umsetzung der Infrastruktur und Ansiedlung des ersten Betriebs
  • Teilnahme am Projekt „RIO Standortfaktor Mensch“ und Erstellung einer gleichnamigen Broschüre

Für das Jahr 2006 ist die Erstellung einer Homepage geplant.


Erzielte Effekte

Weitere Informationen