Interkommunale Kooperation Salzachtal

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Interkommunale Kooperation Salzachtal
Sektor
Themenbereich Demographie
Staat Deutschland
Bundesland Bayern
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Landkreis Traunstein, Tittmoning, Fridolfing, Kirchanschöring, Taching am See
Kontaktperson(en) Hans-Jörg Birner (Bürgermeister Kirchanschöring)
Projektwebsite www.kirchanschoering.info
Projektstart (Jahr) 2011
Rechts- und Organisationsform Arbeitsgruppe
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 47° 57' 9.52" N, 12° 50' 12.70" E

Beschreibung

Die Herausforderung für die Zukunft der Modelregion Salzachtal liegt vor allem in der Sicherung der Lebensqualität für eine immer älter werdende Bevölkerung. Um dieser Herausforderung zu begegnen und für die Erarbeitung einer Regionalstrategie gründeten die vier Kommunen Fridolfing, Kirchanschöring, Taching am See und Tittmoning die Interkommunale Kooperation Salzachtal. Sie bildet die Grundlage für die gemeinsame Lösung vorhandener Probleme, damit die Region auch für nachfolgende Generationen lebenswert bleibt.

Aktueller Stand

Die Schwerpunkte der interkommunalen Zusammenarbeit werden in den folgenden Bereichen liegen: Die größte Handlungsnotwendigkeit wird in den nächsten Jahren in der Ausrichtung der regionalen Infrastruktur auf die älter werdende Bevölkerung in den vier Kommunen mit ihren insgesamt 289 Ortsteilen bestehen. Wichtigster Themenblock dabei ist die gesundheitliche Infrastruktur und ärztliche Versorgung der Bevölkerung in der Region auch in der Zukunft. Eine weitere große Herausforderung wird die Gestaltung der Infrastruktur für Kinder und Jugendliche. Aufgrund der engen Verbindungen zwischen den Bereichen Bildung und Jugendarbeit / Kinderbetreuung müssen diese gemeinsam betrachtet werden. Im Bereich der Pflege und sozialen Betreuung (insbesondere Älterer) ist die Interkommunale Kooperation Salzachtal bereits aktiv. So gibt es in jeder Kommune Bürgerhilfen unterschiedlicher Ausprägung, von ehrenamtlich bis professionell. Diese halten unterschiedliche Angebote vor, wie eine Einkaufshilfe oder Begleit- und Besuchsdienste, um Senioren ein weitgehend selbständiges Leben im Dorf zu. Im Bereich Siedlungsflächen/ Wohnen/ Leerstand zeigte sich in der ersten Diskussion der Bedarf einer genauen Analyse des aktuellen und des potentiellen (zukünftigen) Leerstands (Leerstandskataster) für die gesamte Region. Bereits jetzt stehen in den Kommunen einige Gebäude leer, oder sind von alleinstehenden Älteren bewohnt.