Interkommunale Zusammenarbeit Hinterland

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Interkommunale Zusammenarbeit Hinterland
Sektor
Themenbereich Gebäude-und Liegenschaftsverwaltung
Staat Deutschland
Bundesland Hessen, Nordrhein-Westfalen
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Angelburg, Bad Endbach, Biedenkopf, Breidenbach, Dautphetal, Gladenbach, Lohra und Steffenberg, Bad Laasphe
Kontaktperson(en) Herr Werner Reitz (Verbandsvorsteher)
Projektwebsite http://www.zweckverband-izh.de/index.html
Projektstart (Jahr) 2007
Rechts- und Organisationsform Zweckverband
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 50° 53' 12.49" N, 8° 27' 19.11" E

Beschreibung

Der Zweckverband IZH setzt sich aus den Städten Biedenkopf und Gladenbach sowie den sechs Gemeinden Angelburg, Bad Endbach, Breidenbach, Dautphetal, Lohra und Steffenberg zusammen. Als länderübergreifender Partner kommt die nordrhein-westfälische Stadt Bad Laasphe hinzu. Gemeinsam sollen insbesondere die Auswirkungen des demografischen Wandels analysiert und Problemlösungsansätze definiert werden.

Aktueller Stand

Die Ziele des Zweckverbandes IZH sind vor allem die Sicherstellung der infrastrukturellen Ausstattung, damit die Attraktivität der Region erhalten oder gesteigert wird; außerdem sollen zukunftsfähige Arbeitsplätze erhalten oder geschaffen werden. Als eines der ersten Projekte wurde ein interkommunales Boden- und Immobilienmanagement erarbeitet. In einer internetbasierten Datenbank werden ganz oder teilweise leer stehende Gebäude und sofort bebaubare Grundstücke aller beteiligten Kommunen erfasst. Die erhobenen Daten können sowohl von den Interessierten als auch von den kommunalen Planern eingesehen werden. Ziel des Projektes ist es, (teil-)leer stehende Immobilien, sofort bebaubare Grundstücke und Brachflächen zu aktivieren. Vom Leerstand betroffene Eigentümer – besonders ältere Eigentümer – sollen bei der Vermarktung unterstützt werden. Interessenten werden so gezielt auf Potenziale im Bestand gelenkt, damit vor dem Ausweisen neuer Bauflächen die bestehenden Flächen und Gebäude genutzt werden.

Erzielte Effekte

Mit diesem Projekt haben die Kommunen ein Instrument für eine gemeinsame Flächen- und Leerstandsvermarktung im regionalen Wettbewerb entwickelt. Die Plattform wird sehr gut angenommen: im Dezember 2010 wurden ca. 250 Einträge registriert. Ziel ist es, die Entwicklung in die Ortszentren zu lenken.

Weitere Informationen

Die Interkommunale Kooperation „Hinterland + Bad Laasphe“ wurde als bislang einzige länderübergreifende Zusammenarbeit in das Programm Stadtumbau West aufgenommen.