Kleinregionales Rahmenkonzept Steinfeld

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Kleinregionales Rahmenkonzept Steinfeld
Sektor
Themenbereich Stadt- und Gemeindeentwicklung
Staat Österreich
Bundesland Niederösterreich
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Kleinregion Steinfeld
Kontaktperson(en) Annemarie Trojer
Projektwebsite http://www.kleinregionen-noe.at/barrierefrei/projektdetails.html?tx jmcontactcenter pi2[projectuid=27]
Projektstart (Jahr) 2006
Rechts- und Organisationsform ARGE
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 47° 52' 55.18" N, 16° 14' 33.39" E

Beschreibung

Die Kleinregionsgemeinden liegen im Entwicklungsraum nördlich von Wiener Neustadt, daher im Spannungsfeld zwischen dem Technopol Wiener Neustadt und der Bundeshauptstadt Wien. In absehbarer Zeit sind vor dem Hintergrund der künftig veränderten Verkehrsinfrastruktur (insbesondere der zukünftigen Umfahrung von Sollenau und Theresienfeld) sowie der weiterhin starken Nachfrage nach Wohnbauland weitere Veränderungen im Siedlungsgefüge, aber auch im Sozialgefüge der Kleinregion zu erwarten. In den letzten Jahren hat sich zudem im Norden von Wiener Neustadt ein Betriebs- und Innovations-schwerpunkt entwickelt, der in seiner regionalen Ausstrahlung die Kleinregion Steinfeld umfasst. Aufgrund dieser wirtschaftlichen Entwicklung und raum-strukturellen Änderungen aber auch aufgrund der engen räumlichen und funktionalen Beziehungen zwischen den Gemeinden bestand ein latenter Abstimmungsbedarf. Zudem sollte auch der Frage nachgegangen werden, wie künftig Synergien genutzt, somit Aufgaben (der Kommunen) effizienter gestaltet werden könnten. Durch das kleinregionale Rahmenkonzept sollte daher ein Ordnungsinstrument geschaffen werden, welches in Form einer "freiwilligen" Selbstbindung der Gemeinden die zukünftigen Schwerpunkte in der Kleinregion festlegt. Dazu sollten die wesentlichen raumwirksamen Bereiche (Siedlung, Gewerbe und Industrie, Naturraum, Landwirtschaft, Tourismus, Verkehr, u.a.) definiert werden und ausgehend von einem regionalen Leitbild sektorenspezifische Ziele und Maßnahmen (insbesondere Begrenzung der Siedlungsräume, Entwicklungsachsen, Siedlungsschwerpunkte, Abstimmung in der sozialen Infrastruktur etc.) festgelegt werden. Darüber hinaus sollte eine Optimierung der Raumstruktur unter Berücksichtigung der spezifischen Gemeindepotenziale und Entwicklungstendenzen herbeigeführt werden. Flankierend sollten durch punktuelle Leitprojekte erste umsetzungsorientierte Schritte gesetzt und vorangetrieben werden.

Zur Initiierung der kleinregionalen Zusammenarbeit wurde ein Prozess zur Erstellung eines Kleinregionalen Rahmenkonzeptes gestartet. Neben den geforderten Inhalten dieses Ordnungsinstrumentariums sollte darüber hinaus die Zusammenarbeit institutionalisiert werden, sodass nach Beendigung des begleiteten Prozesses die Regionsarbeit eigenständig weitergeführt und aufrechterhalten werden sollte. Es sind daher Aspekte und Inhalte von Kleinregionalen Entwicklungskonzepten eingeflossen. Neben den fachlichen Analyse- und Planungsarbeiten zur Erstellung des Kleinregionalen Rahmenkonzeptes war daher insbesondere der Beteiligungsprozess (auf Ebene der GemeinderätInnen) zum einen zur laufenden Abstimmung des Prozessverlaufes sowie zum anderen zur Entwicklung von Zielen und Maßnahmen für die Zukunft der Kleinregion unerlässlich. Die Verankerung der Vorgaben des Kleinregionalen Rahmenkonzeptes erfolgt in den örtlichen Entwicklungskonzepten (als Bestandteil des jeweiligen, örtlichen Raumordnungsprogrammes).

Methoden: Analyse (Grundlagenerhebung, Auswertung Statistikdaten, Interviews mit GemeindevertreterInnen) SWOT Analyse (Stärken-/Schwächenanalyse) Analyse Standortpotenziale / Entwicklungspotenziale Bevölkerungsprognosen /-szenarien Baulandbedarfsberechnungen Leitbilderstellung /-erarbeitung Ausarbeitung von Leitprojekten zur Wirtschaftsentwicklung Beteiligungsprozess Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde

Finanzierung

Aktueller Stand

Erzielte Effekte

Weitere Informationen