Mobiles Finanzamt: Unterschied zwischen den Versionen

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#Auflistung der notwendigen Infrastruktur
 
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#Auswahl von IC-Mitarbeiterinnen
 
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*MitarbeiterInnen mit speziellen Fachwissen werden eingesetzt
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*Termine außerhalb unsere Öffnungszeiten, daher höhere Personalressourcen
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*Vorbereitungsmöglichkeit für die Mitarbeiter für die Formulare und Broschüren in der entsprechenden Fremdsprache
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*weniger Kunden im Infocenter des Finanzamtes
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*Erhöhung der FinanzOnline Quote
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*Imagegewinn für die Finanzverwaltung durch Einsatz von engagierten kompetenten Mitarbeitern
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*Wenn die Finanzbeamten ihre Schuhe ausziehen, das war die Überschrift eines Kurierartikels vom 1. Mai 2007
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*Finanzamt mobil Steuerausgleich für Ausländer – leicht gemacht , unter diesem Titel lief ein Beitrag im Mittagsjournal vom 18.03.2008 im Ö1 indem ein positives Bild von der Finanzverwaltung gezeichnet wurde
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*Mundpropaganda ist bei MigrantInnen sehr ausgeprägt - Gratiswerbung
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*Zugang zu und von den MigrantInnen ist hat sich wesentlich verbessert
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*Verkürzung der Anfahrtszeit für MigrantInnen und "Heimvorteil", da die Moschee ihre vertraute Umgebung darstellt
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*Reduzierung der Hemmschwelle
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*Minimierung des Konfliktpotentials aufgrund sprachlicher Barrieren, da immer zumindest ein Dolmetsch zur Verfügung gestellt wird und gleichsprachige Menschen anwesend sind
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*mehr Zeit für den einzelnen Kunden für eventuelle Beratungen

Version vom 26. Februar 2010, 12:20 Uhr

Mobiles Finanzamt
Sektor
Themenbereich Bürgerservice, Finanzen, Fremdenrecht
Staat Österreich
Bundesland Wien
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Leopoldstadt, Brigittenau, Floridsdorf, Donaustadt
Kontaktperson(en) Silvia Jukl, Edith Idinger, Regine Wachter, Andrea Verleye
Projektwebsite http://URIs der Form „http://“ sind nicht zulässig.
Projektstart (Jahr) 2006
Rechts- und Organisationsform Verwaltungskooperation der Finanzämter Wien 2/20/21/22
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 48° 12' 33.14" N, 16° 22' 22.00" E

Beschreibung

Die Betreuung von MigrantenInnen in verschiedenen Moscheen nach dem Freitagsgebet durch MitarbeiterInnen des Finanzamtes 2/20/21/22. Im Zuge derer werden Arbeitnehmerveranlagungen, Familienbeihilfenanträge nicht nur entgegengenommen, sondern auch beim Ausfüllen beratend unterstützt. Vergabe von FinanzOnline Zugängen, sowie allgemeine Auskünfte erteilt, die sie auch im Infocenter (IC) des Finanzamtes erhalten würden.

Vor dem Hintergrund der örtlichen Zusammenlegungen in der Region Wien, war davon auszugehen, dass die Finanzämter an einem Standort dem Kunden gegenüber mit einem gemeinsamen Infocenter in Erscheinung treten werden. Weiters war davon auszugehen, dass dem gemeinsamen Frontoffice in Summe weniger räumliche Ressourcen zur Verfügung stehen werden. Es stellte sich somit die Frage für Entlastungsmöglichkeiten der Infocenter durch Betreuung von Kunden außerhalb des Finanzamtes.


Ziele

  1. Auffinden von Möglichkeiten der Kundenbetreuung außerhalb des Finanzamtes um den Kundenstrom zu minimieren, die Gesetze dem Kunden vor Ort transparenter zu machen und dadurch das Image der Finanzverwaltung zu heben
  2. Verkürzung von Anfahrtszeiten
  3. Betreuung in vertrauter Umgebung
  4. Definition des möglichen Betreuungsumfanges sowie der Art des Kundenkontaktes
  5. Aufzeigen der notwendigen externen Kontaktpersonen bzw. Einrichtungen
  6. Auflistung der notwendigen Infrastruktur
  7. Auswahl von IC-Mitarbeiterinnen

Nachhaltiger Nutzen

  • MitarbeiterInnen mit speziellen Fachwissen werden eingesetzt
  • Termine außerhalb unsere Öffnungszeiten, daher höhere Personalressourcen
  • Vorbereitungsmöglichkeit für die Mitarbeiter für die Formulare und Broschüren in der entsprechenden Fremdsprache
  • weniger Kunden im Infocenter des Finanzamtes
  • Erhöhung der FinanzOnline Quote
  • Imagegewinn für die Finanzverwaltung durch Einsatz von engagierten kompetenten Mitarbeitern
  • Wenn die Finanzbeamten ihre Schuhe ausziehen, das war die Überschrift eines Kurierartikels vom 1. Mai 2007
  • Finanzamt mobil Steuerausgleich für Ausländer – leicht gemacht , unter diesem Titel lief ein Beitrag im Mittagsjournal vom 18.03.2008 im Ö1 indem ein positives Bild von der Finanzverwaltung gezeichnet wurde
  • Mundpropaganda ist bei MigrantInnen sehr ausgeprägt - Gratiswerbung
  • Zugang zu und von den MigrantInnen ist hat sich wesentlich verbessert
  • Verkürzung der Anfahrtszeit für MigrantInnen und "Heimvorteil", da die Moschee ihre vertraute Umgebung darstellt
  • Reduzierung der Hemmschwelle
  • Minimierung des Konfliktpotentials aufgrund sprachlicher Barrieren, da immer zumindest ein Dolmetsch zur Verfügung gestellt wird und gleichsprachige Menschen anwesend sind
  • mehr Zeit für den einzelnen Kunden für eventuelle Beratungen