Regionaler Wirtschaftsverband Machland

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Regionaler Wirtschaftsverband Machland
Sektor
Themenbereich Wirtschafts- und Standortentwicklung
Staat Österreich
Bundesland Oberösterreich
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Arbing, Perg, Klam, Mitterkirchen, Saxen
Kontaktperson(en) Georg Kragl, Johann Bauernfeind, Anton Froschauer
Projektwebsite http://www.standort-machland.at/
Projektstart (Jahr) 2002
Rechts- und Organisationsform Regionaler Wirtschaftsverband Machland
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 48° 13' 44.19" N, 14° 42' 12.74" E

Beschreibung

Im Machland haben die Gemeinden Arbing, Perg, Klam, Mitterkirchen und Saxen 2002 einen regionalen Wirtschaftsverband zur Entwicklung eines gemeinsamen Betriebsbaugebietes ge-gründet. In Arbing steht derzeit ein Areal von zehn Hektar zur Verfügung. Zwei weitere Ausbau-stufen bis zu einer Fläche von 37 Hektar wären möglich. Gemeindekooperation bedeutet nicht nur, ein gemeinsames Gewerbegebiet zu etablieren, sondern auch die gesamte Raumordnung aufeinander abzustimmen. Das Schaffen von zusammenhängenden Flächen und das kostspieli-ge Aufschließen mit Infrastruktur erreicht man nur durch einen Schulterschluss. Eine Gemeinde alleine wäre nicht in der Lage, ein derartiges Projekt zu realisieren. Zuerst gilt es, Kirchturmden-ken zu überwinden. Nicht allein die Standortgemeinde hat das Sagen, sondern die Entschei-dungsträger aller Mitgliedsgemeinden bringen sich ein. Die prozentuelle Aufteilung bei der Über-nahme von Haftung und der Einbringung von Betriebsmitteln muss gerecht sein.

Finanzierung

Förderungen seitens EU und des Landes OÖ

Aktueller Stand

Fünf Machland-Gemeinden versorgen ein zehn Hektar großes Betriebsbauareal mit notwendiger Infrastruktur. Sechs Unternehmen siedelten sich bereits an, 100 neue Jobs sind entstanden.

Erzielte Effekte

Vorteile der neuen Betriebsansiedlung sind: Arbeitsplätze in der Region anbieten, die Absiede-lung aus dem ländlichen Raum stoppen. Wenn eine funktionierende Infrastruktur geschaffen und die Nahversorgung für die Bevölkerung sichergestellt wird, kann auch Zuzug kommen. Dem Vorbild einer interkommunalen Betriebsansiedelung – INKOBA genannt – folgten 14 Verbände und GmbHs in Oberösterreich.

Weitere Informationen

10 Hektar Betriebsbaugebiet, davon noch verfügbar: 40.000 m², erweiterbar auf 37 Hektar Kos-ten- und Haftungsaufteilung der Gemeinden: Arbing, Perg, Saxen (je 25 %), Mitterkirchen (15 %) und Klam (10 %). Kauf: 20 €/m² indexgesichert, Aufschließungskosten: 8 €/m² netto, Investitions-kosten für erste Ausbaustufe 2,2 Mio €, Zweite Ausbaustufe mit Investitionskosten von 2 Mio € geplant.