Städteverbund Südthüringen

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Städteverbund Südthüringen
Sektor
Themenbereich Infrastruktur, Wirtschafts- und Standortentwicklung
Staat Deutschland
Bundesland Thüringen
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Suhl, Zella-Mehlis, Meiningen, Schmalkalden, Oberhof, Hildburghausen, Oberhof, Hildburghausen
Kontaktperson(en) Herr Möhring (Regionalplanung-Südwest)
Projektwebsite http://www.thüringen.de/de/tlvwa/rek/details.aspx?id=291
Projektstart (Jahr) 1995
Rechts- und Organisationsform Städtekooperation auf vertraglicher Basis
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 50° 36' 37.26" N, 10° 41' 34.58" E

Beschreibung

Das REK wurde 1995 von der Obersten Landesplanungsbehörde in Abstimmung mit den Städten Suhl/Zella-Mehlis, Meiningen, Oberhof und Schmalkalden in Auftrag gegeben und trug ursprünglich den Titel "Oberzentrum Südthüringen" (jetzt "Städteverbund Südthüringen"). Mit dem REK sollte eine Strategie entwickelt werden, oberzentrale Einrichtungen und Funktionen in Südthüringen zu entwickeln und zu stärken.

Die sachliche Strategie umfasste vier Leitbilder. Zentrales Leitbild war die "Schaffung eines oberzentralen Entwicklungsschwerpunktes Suhl/Zella-Mehlis mit den kooperierenden Ergänzungsorten Meiningen, Schmalkalden, Oberhof". Weitere "thematische" Leitbilder mit einem Maßnahmenkatalog wurden für die Bereiche:

  • Wirtschaft/Wissenschaft/innovation - Standortentwicklung für großflächige industrie- und Gewerbegebiete, Nachnutzung von Konversionsflächen, Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft, Wirtschaftskonferenz, Regionalmarketing,
  • Verkehr - ÖpNV-Konzept, Verbesserung der Erreichbarkeit - Straßen- und Schieneninfrastruktur u.a. nach Hessen und Bayern und
  • Sport, Tourismus, oberzentrale Einrichtungen der Freizeitgestaltung und Kultur - Entwicklung der touristischen infrastruktur, Entwicklung des Städtetourismus, Stärkung Oberhofs als Wintersportzentrum, Abstimmung der Natur- und Landschaftsgestaltung mit dem Verband Naturpark Thüringer Wald, Neuansiedlung von Bildungseinrichtungen formuliert.

Die "organisatorische Strategie" sah als "zentrales Organ" die Bildung eines "Kommunalforums" vor, ergänzt durch 3 Arbeitsgruppen, die für die weitere Konzeptionalisierung und umsetzung der "thematischen Leitbilder" verantwortlich sein sollten.

Da eine Ausweisung der 5 Städte als gemeinsames Oberzentrum seitens der Obersten Landesplanungbehörde abgelehnt wurde, kam der Kooperationsprozess, der eigentlich in einem Städtenetz münden sollte, erst einmal zum Erliegen. im Jahr 1999 wurde ein zweiter Versuch gestartet und gemeinsam mit den REK Akteuren eine Lösung erarbeitet, die zwar eine explizite Ausweisung als Oberzentrum Südthüringen nicht zum Gegenstand hatte, die aber dem zukünftigen "Städteverbund Südthüringen" oberzentrale Aufgabenwahrnehmung und Entwicklungschancen einräumte. Während dieser konstituierenden phase wurde die Stadt Hildburghausen als partner in den Städteverbund aufgenommen. Für den "Städteverbund" haben sich die sechs Städte in Form einer besonderen kommunalen Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, die Aufgaben werden per Vertrag geregelt (in Kraft seit dem 01.01.2000), den oberzentralen Entwicklungsschwerpunkt bilden die Städte Suhl/Zella-Mehlis, wie dies bereits im Abschlussbericht zum REK im Juni 1996 vorgeschlagen wurde.

Weitere Informationen

Das Projekt endete 2005. Ein Endbericht liegt vor.