Tirol 2.0

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Tirol 2.0
Sektor
Themenbereich Kooperation, Vermittlung, Gemeindeverwaltung, E-Government
Staat Österreich
Bundesland Tirol
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Land Tirol, Tiroler Gemeindeverband, Fachverband der leitenden Gemeindebediensteten Tirols, KDZ
Kontaktperson(en) Arno Abler, Bernhard Krabina
Projektwebsite http://www.communalconsult.at/tirol-2-0/
Projektstart (Jahr) 2010
Rechts- und Organisationsform lose Kooperation
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 47° 28' 59.99" N, 12° 4' 0.01" E

Beschreibung

Das Projekt “Tirol 2.0″ wurde als kommunale eGovernment-Strategie für Tirol vom Land Tirol und vom Tiroler Gemeindeverband in Auftrag gegeben und wird vom Fachverband der leitenden Gemeindebediensteten Tirols unterstützt. Offizieller Start des Projekts im Rahmen einer Pilotphase mit 20 ausgewählten Gemeinden war im Oktober 2010. Im Oktober 2011 begann mit 20 weiteren Gemeinden die Phase II, in der nun laufend weitere Interessenten aufgenommen werden.

Ziele

Folgende Zielsetzungen werden in der kommunalen eGovernment-Strategie für Tirol angestrebt:

  • Tirol soll das österreichische Vorzeigebundesland für kommunales eGovernment werden
  • Um die Notwendigkeit von Gemeindefusionen zu vermeiden, sollen durch vielfältige Kooperationen und Spezialisierungen auf der Grundlage elektronisch vernetzter Verwaltungseinheiten die Verwaltungskosten auf kommunaler Ebene deutlich reduziert werden
  • Eine begleitende kleine kommunale Verwaltungsreform (Strukturbereinigung, Aufgabenkritik, Prozessoptimierung) soll zu Synergien, Einsparungen und Effizienzsteigerungen in den Tiroler Gemeinden führen
  • Die Servicequalität, Transparenz und Bearbeitungsgeschwindigkeit der Verwaltungsverfahren für Bürger und Unternehmen als Kunden der Gemeinden Tirols sollen deutlich gesteigert werden
  • Die Einführung wie auch der Betrieb der eGovernment-Systeme müssen für die Tiroler Gemeinden wirtschaftlich sein, das heißt, sie müssen sofort zu echten Netto-Kosteneinsparungen führen
  • Die Umsetzung von eGovernment und deren positive Folgen müssen für alle Tiroler Gemeinden unabhängig von ihrer Größe oder Lage gewährleistet sein

Das zentrale Ziel lautet daher: Bis Ende 2013 verfügen zumindest 80 % der Gemeinden Tirols über ein durchgängiges, medienbruchfreies, kundenorientiertes eGovernment-System, das mit dem des Landes vollständig vernetzt ist. Durch die dadurch erzielte Effektivitätssteigerung, die damit verbundene Verwaltungsreorganisation und die Möglichkeit von Kooperationen und Spezialisierungen wird eine Effizienzsteigerung von zumindest 20 % im Hoheitsbereich der Tiroler Gemeinden erzielt.

Notwendige Vorarbeiten

Die Teilnehmergemeinden der Pilotphase haben im Vorfeld der technischen Einrichtung des eGovernment-Systems gemeinsam folgende Grundlagen erarbeitet.

  • Standardleistungskatalog als Zusammenstellung der von den Gemeinden der verschiedenen Größenklassen angebotenen Verwaltungsverfahren (Grobraster)
  • Organigramm jeder einzelnen Gemeinde zur Identifikation der Aufbauorganisation
  • Standardisierung von 10 Pilotprozessen (Verwaltungsverfahren), welche zum Start im eGovernment-System abgebildet werden sollen
  • Standardisierung der Formulare für die ausgewählten Pilotprozesse
  • Standardisierung der Erledigungsdokumente der ausgewählten Pilotprozesse
  • Umstellung der Posteinlaufstelle auf digitale Erfassung

Die jeweils verabschiedeten Standarddokumente werden in Kürze in einem WIKI veröffentlicht und laufend aktualisiert.

Teilnehmergemeinden

In der Pilotphase arbeiteten folgende 20 Tiroler Gemeinden aktiv an der Umsetzung des Projekts “Tirol 2.0″ mit:

  • Assling
  • Bad Häring
  • Breitenbach am Inn
  • Brixlegg
  • Ellmau
  • Finkenberg
  • Flaurling
  • Hall in Tirol
  • Kaunertal
  • Kirchbichl
  • Kramsach
  • Kufstein
  • Lienz
  • Matrei in Osttirol
  • Mils
  • Obertilliach
  • Telfs
  • Tux
  • Untertilliach
  • Wörgl

Weitere Informationen

Gemeinden, die im zweiten Projektjahr Okt. 2011 – Sept. 2012 in eGovernment einsteigen möchten, können sich unter tirol20@communalconsult.at anmelden. Detaillierte Informationen zu den Projektergebnissen sind im Tirol 2.0 Wiki unter http://tirol20.communalconsult.at auffindbar.

Einzelnachweise

Quelle: http://www.communalconsult.at/tirol-2-0/