Verwaltungskooperation Kärnten

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Verwaltungskooperation Kärnten
Sektor 01. ALLGEMEINE ÖFFENTLICHE VERWALTUNG
Themenbereich Verwaltungsfusion
Staat Österreich
Bundesland Kärnten
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Globasnitz, Feistritz ob Bleiburg
Kontaktperson(en)
Projektwebsite
Projektstart (Jahr) 2012
Rechts- und Organisationsform
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 46° 33' 4.80" N, 14° 42' 27.82" E

Beschreibung

Die beiden Nachbargemeinden Globasnitz und Feistritz ob Bleiburg planen zurzeit eine Verwaltungsgemeinschaft.Bei der Verwaltungskooperation soll das Globasnitzer Gemeindeamt nach Feistritz verlegt werden und dabei die Stelle des Feistritzer Amtsleiters, Hans Britzmann, nicht nachbesetzt werden. Der Globasnitzer Amtsleiter Alois Opetnik wird seinen Zuständigungsbereich auf beide Kommunen ausweiten und mit seinen Mitarbeitern ins Gemeindeamt nach Feistritz übersiedeln. In Globasnitz wird es ein Servicecenter geben, wo die Bürger noch alle Anträge stellen können, die hintergründige Verwaltung jedoch nicht mehr stattfindet. Das Servicecenter in Globasnitz wird permanent von einem der insgesamt vier Globasnitzer Gemeindebediensteten besetzt sein. Auch den Bürgermeister und den Gemeinderat wird es in Globasnitz weiterhin geben.

Finanzierung

Wird die Verwaltungsreform beschlossen, bekommen die beiden Kommunen vom Land zusätzlich Bedarfszuweisungen in der Höhe von jeweils rund 500.000 Euro, die sie in den nächsten Jahren investieren können.

Aktueller Stand

Die Entscheidung über die Verwaltungskooperation wird bei den Gemeindebürgern selbst liegen, denn bevor es ans Eingemachte geht, soll die geplante Zusammenarbeit einer Volksbefragung unterzogen werden. Ziel sei es, den Großteil der Bevölkerung ins Boot zu bekommen. Um die Wogen zu glätten, hat man nun auch die Einheitsliste, mit der man zuvor die Pläne nicht abgesprochen hatte, zu einem Arbeitskreis eingeladen.

Erzielte Effekte

Das Einsparungspotenzial von bis zu eineinhalb Millionen Euro würde nicht in der Verwaltung versickern, sondern den Bürgern direkt zu Gute kommen, da Ressourcen für Straßen, Bildungseinrichtungen und mehr frei würden.

Weitere Informationen

https://www.kommunalnet.at/default.aspx?menuonr=0&detailonr=76221