Wirtschaftsregion Waldviertler Kernland

Aus Plattform Verwaltungskooperation
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wirtschaftsregion Waldviertler Kernland
Sektor 04. WIRTSCHAFTLICHE ANGELEGENHEITEN
Themenbereich Wirtschafts- und Standortentwicklung
Staat Österreich
Bundesland Niederösterreich
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Regionalmanagement Niederösterreich, ecoplus
Kontaktperson(en) Barbara Ziegler
Projektwebsite http://wirtschaft.waldviertler-kernland.at/
Projektstart (Jahr) 2008
Rechts- und Organisationsform
Preise und Auszeichnungen

Die Karte wird geladen …
Koordinaten: 48° 29' 35.66" N, 15° 9' 37.30" E

Die Wirtschaftsregion Waldviertler Kernland ist ein überparteilicher Verein in dem die Wirtschaftstreibenden aus den dreizehn Gemeinden der Region zusammenarbeiten. Ziel des Projekts ist es, die Chancen der Zukunft zu erkennen und gemeinsam zu nutzen:

•Nutzung und Bündelung der vorhandenen Potentiale •Stärkung der Stärken der großteils Klein- und Mittelbetriebe •Bewusstseinsbildung "Nähe ist Lebensqualität" •Förderung der dezentralen Konzentration •Stärkung einer strukturschwachen Region Maßnahmen werden überall dort angesetzt, wo gemeinsam mehr erreicht werden soll. Das gilt sowohl beim gemeinsamen Auftritt in der Region (z.B. Werbe- und Marketingmaßnahmen, Bewusstseinsbildung für Nahversorgung) als auch nach außen (Anforderungen und Interessen der Region erfassen, gemeinsam vertreten und durchsetzen).

1. Schaffung einer gemeinsamen Plattform - Netzwerkbildung:

•gegenseitiges Kennen lernen von Unternehmerpersönlichkeiten und Produkt- bzw. Dienstleistungsangebot z.B. durch Betriebsbesuche •Know-how-Transfer •Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen: Exkursionen und Workshops) 2. Gemeinsames Gutscheinsystem - Kernlandzehner

3. Herausgabe eines Angebotsführers / regionalen Branchenverzeichnisses

4. Herausgabe einer "Regionszeitschrift" für die gesamte Kleinregion – die sogenannte „WiKi“: Die „WiKi – Wir im Kernland informieren“ erscheint vierteljährlich mit Beiträgen aus den Gemeinden, Unternehmen, der Landwirtschaft und der Region.

5. Internetauftritt: dieser ist derzeit in die Kleinregionshomepage eingehängt. Hier ist bereits ein komplettes kleinregionales Branchenverzeichnis online abrufbar.

6. Bildung von Produkt- und Vermarktungsgruppen: Aufbau von "Dienstleistungs-Paketen" in Form von Dienstleistungsketten (z.B. "Senioren-Paket", "Feste feiern", …)

Der Jahresmitgliedsbeitrag in Höhe von EUR 70,-- berechtigt zur Teilnahme an den Projekten der Wirtschaftsregion. Dazu zählen unter anderem das Gutscheinsystem Kernland-Zehner oder die Schaltung von Inseraten in der gemeinsamen Zeitung „WiKi“.

Bei der der Umsetzung seiner Aufgaben soll der Verein alle möglichen Fördermaßnahmen nutzen. Jedes Projekt muss sich von Organisation, Umsetzung und Finanzierung selbst tragen.

Bisherige Aktivitäten des Projekts:

•Gründung des Vereins „Wirtschaftsregion Waldviertler Kernland“ am 30. Juni 2008 •Auftakt-Workshop im Oktober 2008: Umfeldanalyse und Erwartungen •Einrichtung einer Datenbank unter www.waldviertler-kernland.at (Übermittlung von Benutzername und Passwort an die Mitglieder zur Selbstwartung) •Kernland-Zehner: Entwicklung und Produktion, erstmalige Ausgabe im November 2009, Wertschöpfung in einem Jahr für die Region: EUR 55.500,-- •Abhaltung eines Medien-Workshops (9.5.2009) •Abhaltung eines Zeitungs-Workshops (30.1.2010) •Veranstaltung eines Erste-Hilfe-Kurses für die Unternehmer (16-Stunden) •Herausgabe der Wirtschaftszeitung "WiKi - Wir im Kernland informieren": Erstmalige Erscheinung im Dezember 2009, Versand an alle 6000 Haushalte der 13 Mitgliedsgemeinden. Herausgabe von vier "WiKi´s" pro Jahr (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) •Anschaffung von Zeitungshaltern für die WiKi (für Gasthäuser, Ordinationen, Banken…) •Produktion von Mitgliederschildern samt Information, dass in diesem Betrieb die Kernland-Zehner einlösbar sind. •Produktion von Kuverts für die Kernland-Zehner

Das Projekt zeichnet sich durch eine Vielzahl an Maßnahmen aus. Die Mobilisierung und Motivation der Betriebe erfordert unbedingt ein persönliches Gespräch. Dafür ist entsprechend Zeit zu veranschlagen, die ehrenamtlich geleistet wird.

Ein weiterer Ausbau des Projekts ist bereits in Planung. So sind beispielsweise Handwerkskooperationen, gemeinsame Veranstaltungen, gemeinsame Messeauftritte u.ä. angedacht.

Gesamtkosten: EUR 59.616,--

Förderung: EUR 41.731,-- ecoplus