Zweckverband INGpark

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Zweckverband INGpark
Sektor
Themenbereich Wirtschaftsförderung, Wirtschafts- und Standortentwicklung, Wirtschafts- und Betriebsansiedlungspolitik
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Nagold, Ebhausen, Haiterbach, Jettingen, Mötzingen, Rohrdorf, Wildberg
Kontaktperson(en) Frau Elke Latscha (Projektmanagerin)
Projektwebsite http://www.ingpark.de/index.php?id=1
Projektstart (Jahr) 2003
Rechts- und Organisationsform Zweckverband
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 48° 33' 4.93" N, 8° 43' 21.11" E

Beschreibung

Anfang des letzten Jahrzehnts zog die Bundeswehr aus Nagold ab und hinterließ eine leere Kaserne. Was anderswo Probleme bereitete, begriff man in der Region als Chance. Besonders in Nagold und den benachbarten Kommunen Ebhausen, Haiterbach, Jettingen, Mötzingen, Rohrdorf und Wildberg waren und sind Entwicklungsflächen knapp. Die Städte und Gemeinden standen deshalb vor der Alternative, entweder auf ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung zu verzichten und ihre Bürger zum Auspendeln zu zwingen – oder gemeinsam Flächen zu entwickeln, die modernsten ökologischen und landschaftlichen Standards entsprechen.

Um diesen Mangel zu beseitigen, haben die sieben Kommunen im Jahre 2003 den Zweckverband Interkommunaler Industrie- und Gewerbepark Nagold Gäu (INGpark) gegründet. Zweck des Verbands ist die gemeinschaftliche Entwicklung eines insgesamt 86 ha großen Areals auf dem Nagolder Eisberg zu einem attraktiven Industrie- und Gewerbestandort. Die Verbandsmitglieder sehen darin die beste Möglichkeit, ihre gewerbliche Weiterentwicklung zu sichern, dabei aber auch eigene Markungsflächen und das Landschaftsbild zu schonen.

Aktueller Stand

Der Interkommunale Industriepark Nagold-Gäu (INGpark) wird als regional bedeutsame Gewerbefläche von der Region Nordschwarzwald und den benachbarten Regionen unterstützt und als zukunftsweisendes hochwertiges Gewerbegebiet am Rande des Mittleren Neckarraumes bewertet. In der Fortschreibung des Regionalplans 2015 des Regionalverbands Nordschwarzwald ist der Standort sowohl als interkommunales Gewerbegebiet (IKG), Ziff. 2.7.6 als auch als Vorratsstandort für Gewerbegroßansiedlungen, Ziff. 2.8 dargestellt.

Im Anschluss an die bestehende Konversionsfläche der Eisbergkaserne und verkehrstechnisch gut über die B 28 und die bestehende ehemalige Kasernenzufahrt „Am Eisberg“ erschlossen, befinden sich ca. 62 ha landwirtschaftliche Fläche in Form einer ausgeräumten Feldflur, die sich in Verbindung mit den bereits vorhandenen Gebäuden und Erschließungsanlagen der ehemaligen Eisbergkaserne ( ca. 26 ha) für die Entwicklung eines großflächigen Interkommunalen Gewerbegebietes eignen.

Erzielte Effekte

Bis heute siedelten sich 18 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen in dem Gewerbegebiet an.